Smartmob organisieren

Entscheide dich, einen Smartmob gegen Armut zu organisieren, suche einen Ort und eine Zeit, lade alle FreundInnen und Bekannten ein und es kann los gehen!

Er funktioniert bereits ab 10-12 Personen und hat nach oben keine TeilnehmerInnengrenze. Der Einladungstext kann als SMS, per E-Mail, über Blogs einige Tage vorher an potenzielle TeilnehmerInnen verschickt wurde. Der Smartmob selbst dauert nur wenige Minuten.

Einladungstext auch an uns schicken, damit wir
den Termin auf diesem Blog ankündigen können:
gabriele.horak@armutskonferenz.at oder SMS an 0660 343 2447
josef.mauerlechner@armutskonferenz.at oder SMS an 0699 1 923 97 48

Flyer mit den wichtigsten Infos hier zum download

KURZE ANLEITUNG: WIE ORGANISIERE ICH EINEN SMARTMOB?

1. Vorbereitung

2. Durchführung

3. Dokumentation

1. VORBEREITUNG

du brauchst:

  • Straßenmalkreide/n oder normale Tafelkreide
  • Kamera zum Fotografieren u/od. Filmen
  • Handy

to do:

  • Wähle einen Ort , der stark frequentiert ist und PassantInnen auf eure Aktion aufmerksam werden können. Um Besitzstörungsklagen und andere Unannehmlichkeiten bestmöglich vorzubeugen, muss der Platz öffentlicher Raum sein.
  • Einladungen verschicken: an die Armutskonferenz, per e-mail, sms, twitter, facebook, etc. an alle die du kennst
  • Holzlöffel mit Aufdruck www.esreichtfueralle.at bestellen unter office@armutskonferenz.at; sie werden am Ende als Erinnerung an alle TeilnehmerInnen verteilt.

Vorlage Einladungstext:

Aufruf zur Teilnahme am Smartmob gegen Armut: Es reicht! Für alle!
Bitte kommt alle am … DATUM einfügen … um …  ZEIT einfügen … Uhr zum … ORT einfügen …  und nehmt dazu einen Löffel mit.
Dort werdet ihr den Schriftzug „Armut“ auf die Straße gezeichnet sehen.

  • Macht alle gemeinsam mit euren Löffeln drei Minuten Lärm!
  • Legt die Löffel dann so auf den Schriftzug, dass dieser verdeckt oder zumindest durchgestrichen ist.
  • Zückt gemeinsam eure Handys und kontaktiert: Kanzler Faymann 01 531 15-0 oder Finanzminister Pröll 01 514 33. Lasst euch zum Ministerbüro durchstellen und bringt eure Botschaft/Frage an: z.B. „Was gedenken Sie im Aktionsjahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung zu tun?“ (mehr mögliche Botschaften, Anregungen und Hintergrundinfos auf http://www.gegenarmut.at)

2. DURCHFÜHRUNG

Pünktlich zur angegebenen Zeit machen alle TeilnehmerInnen mit den Löffeln drei Minuten lang Lärm, anschließend wird der zuvor angebrachte Schriftzug „ARMUT“ mit den Löffeln durchgestrichen. Dann können alle, die wollen, ihre Handys zücken und Kanzler und Finanzminister anrufen. Zum Schluss verteile die Holzlöffel, das gibt dir die Möglichkeit dich noch zu bedanken und auf den Blog hinzuweisen. Wenn die TeilnehmerInnen ihre Löffel wieder mitnehmen, streiche den Schriftzug mit Kreide nochmal durch.

Damit du selbst den Ablauf vor Ort gut im Überblick behalten kannst, organisiere im Idealfall HelferInnen, die den Schriftzug auf die Straße malen, fotografieren, filmen u.ä.

Wer auf Nummer sicher gehen will und nicht auf den nächsten Regen warten, kann auch eine Trinkflasche mit Wasser mitnehmen, um den Schriftzug am Boden wegzuwaschen. In den meisten Fällen ist es aber unproblematisch wenn ARMUT am Boden geschrieben bleibt.

Eine Variante zum Telefonieren, wenn TeilnehmerInnen nicht durchkommen bzw telefonisch vertröstet werden: Ein Foto von den Löffeln am Boden machen und verschicken – mit Kommentar, wer mag – an den Regierungschef werner.faymann@spoe.at und an den Finanzminister josef.proell@bmf.gv.at

3. DOKUMENTATION

Schicke einige Fotos bzw. einen kurzen Videomitschnitt sowie ein paar Sätze zu eurer Aktion an gabriele.horak@armutskonferenz.at. Bist du bereits WordPress-User und möchtest die Doku lieber gleich selbst online stellen, dann schick uns deine E-Mail-Adresse, dann weisen wir dir die entsprechenden Rechte zu: gabriele.horak@armutskonferenz.at oder SMS an 0660 343 2447
Du kannst deinen Smartmob natürlich auch überall anders dokumentieren (youtube, Picasa, Flickr, facebook etc.)

NOCH EINIGE HINWEISE UND ERFAHRUNGEN:

Erfahrungen eines bereits im April in Graz durchgeführten Smartmobs gegen Armut haben gezeigt, dass es anfangs etwas Mut braucht, aber dann umso mehr Spaß macht, mit den mitgebrachten Löffeln tatsächlich 3 Minuten lang Lärm zu machen. Genug Lärm macht es, die Löffel gegeneinander zu schlagen, auf den Boden zu klopfen oder Plakatdreiecksständer als Instrument zu benutzen.

Von Vorteil kann sein, falls genug Platz ist, sich anfangs so weit rund um das auf die Straße geschriebenen Wort ARMUT, aufzuhalten, dass PassantInnen am Schriftzug vorbeigehen ihn sehen können. Den Ort unbedingt vorher genau anschauen –  auch zu der Uhrzeit, wo der Smartmob geplant ist. In den abschließenden 3 Minuten telefonieren kamen in Graz fast die Hälfte der Leute durch und konnten ihre Kritik und Botschaft hinterlassen.

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