Nächster Smartmob: tba
Dokumentation des Smartmobs vor dem Parlament : mehr Infos
2010 ist das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Die Armutskonferenz nutzt diese Gelegenheit verstärkt, an vielen Orten zur öffentlichen Auseinandersetzung mit Armutsfragen anzuregen.
Eine solche Anregung kann ein Smartmob gegen Armut sein – und Menschen, die sich bereits darauf eingelassen haben erzählen von einer durchaus aufregenden Aktion.
Smartmobs sind schnell und einfach durchzuführende und vor allem lustvolle Interventionen im öffentlichen Raum. Kurze, scheinbar spontane Menschenaufläufe an öffentlichen Plätzen, bei denen sich die TeilnehmerInnen persönlich nicht unbedingt kennen müssen und ungewöhnliche Dinge tun. Sie werden hauptsächlich über Online-Communities / SMS etc. organisiert und anschließend mit Foto, Video und Kommentaren dokumentiert.
Wir laden alle ein, unterschiedliche, einfache und sympathische „Smartmobs gegen Armut“ zu organisieren.
Es geht um Verteilung von Geld, aber auch von Lebensqualität, Wohlbefinden, Chancen, Anerkennung und Gesundheit; und um die Kosten der Krise, die nicht auf diejenigen abgewälzt werden dürfen, die jetzt schon am wenigsten haben. Denn wie die Kosten der Krise verteilt werden, wer die Zeche zahlt und wie die Suppe ausgelöffelt wird, entscheidet über mehr oder weniger Armut in den nächsten Jahren.
Daher soll der Löffel als gemeinsames Erkennungszeichen bei allen Smartmobs mit dabei sein. Wir wollen 2010 sichtbar machen, wer die Suppe einbrockt und wer sie auslöffeln muss. Und dass es genug für alle gibt, wenn wir Ressourcen und Möglichkeiten besser verteilen.
Es reicht! Für alle!





